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Quelle
Bundespolizei
26.02.20

Bundespolizei interaktiv mit LUCA und Julia Beautx - „Behind the Scenes“

Für einen Tag konnten die YouTuber Julia Beautx und LUCA in die Rolle eines Bundespolizisten schlüpfen. Gemeinsam mussten die Beiden einen Kriminalfall lösen und versuchen den Täter zu identifizieren. Und auch Ihr konntet dank des interaktiven Charakters der Videos fleißig mitentscheiden. Begleitet wurden Julia und LUCA bei den Ermittlungen von echten Polizeimeisteranwärterinnen und -anwärtern (kurz: PMA), die die YouTuber vor schwierige Aufgaben und Challenges entlang des Kriminalfalls stellten, ihnen aber auch Tipps gaben, wie man beispielsweise bei einer Hausdurchsuchung oder bei der Verfolgung eines Tatverdächtigen am besten vorgehen sollte.

Für unsere PMAs war der Videodreh natürlich auch etwas ganz Besonderes, schließlich steht man als Bundespolizist nicht jeden Tag mit YouTubern vor der Kamera. „Es war sehr schön, die YouTuber kennenzulernen und ihnen zu zeigen, was wir in der Ausbildung alles lernen müssen, um später im Berufsalltag oder sogar schon im Einsatzpraktikum während der Ausbildung die richtigen Maßnahmen korrekt durchführen zu können“, so PMA Dogan, der mit Julia und Luca im Kriminaltechnikraum nach Fingerabdrücken auf den gefälschten Reisedokumenten suchte.

Wie realitätsnah waren die Szenen?

Im Rahmen des Kriminalfalls konnten Julia und Luca die vielfältigen Aufgaben und Einsatzbereiche der Bundespolizei kennenlernen. In der ersten Challenge mussten Julia und Luca z.B. unter Aufsicht von PMA Schäfer das Auto des Verdächtigen nach Hinweisen untersuchen. Eine Situation, die die Beamten bei der Aufgabenwahrnehmung an der grünen Grenze regelmäßig meistern müssen, so PMA Schäfer. Auch wenn viele der Szenen sehr nah an der Ausbildung bzw. dem Berufsalltag bei der Bundespolizei waren, würde ein echter Fall natürlich von Bundespolizisten aus verschiedenen Bereichen bearbeitet. „Einige Aufgaben aus dem Video, wie zum Beispiel das Eindringen in ein Gebäude, stehen in der Ausbildung nicht im Mittelpunkt und sind Aufgaben für Spezialverwendungen, wie der GSG 9“, meint PMA Marguz, der die Beiden bei einem Einsatztraining auf den späteren Zugriff vorbereitete. Dennoch gäbe das Video ihm zufolge einen guten Einblick, was die täglichen Aufgaben eines Polizeivollzugsbeamten bei der Bundespolizei sind. Ebenso Aufgabe von Spezialeinheiten (z.B. mobile Fahndungseinheit) war z.B. das Observieren einer Person, so PMAin Müller, die Julia und Luca bei der Vernehmung des Tatverdächtigen Tipps ins Ohr flüsterte. Auch wenn die Maßnahmen eigentlich nicht zum Spektrum der Ausbildung gehören, so waren die PMAs sich einig, dass das Einsatztraining hingegen sehr realitätsnah dargestellt wurde.

Weshalb haben sich die PMAs für die Bundespolizei entschieden?

Für die meisten PMAs war es tatsächlich schon immer ein Traum, später bei der Polizei zu arbeiten. PMAin Germann, welche bei der Hausdurchsuchung dabei war, habe sich schon länger für die Polizei, sei es Landes- oder Bundespolizei, interessiert, da sie dort Bekannte habe. „Letztendlich entschied ich mich für die Bundespolizei, weil mich dort die Aufgaben mehr angesprochen haben“, so Germann. Auch für PMA Schwientek stand schon sehr früh fest, dass er gerne zur Bundespolizei möchte. „Der Beruf des Polizisten war schon immer mein Traum. Für mich war klar: entweder Feuerwehr oder Polizei. Schließlich habe ich mich für die Bundespolizei entschieden. Die Bundespolizei deckt im Gegensatz zur Landespolizei ein für mich interessanteres Spektrum an Aufgaben ab.“

Ihr habt das Video noch nicht gesehen? Dann schaut jetzt auf unserem YouTube-Kanal vorbei und klickt euch selbst durch die interaktiven Videos.