Insight AFZ – vom Einkleiden bis zur Waffenkammer
Insight AFZ – vom Einkleiden bis zur Waffenkammer
Quelle
Bundespolizei
09.04.19

Insight AFZ – vom Einkleiden bis zur Waffenkammer (5/5)

Willkommen zum Finale unserer „Inside Bundespolizei“-Blogreihe. Jetzt gibt es zum krönenden Abschluss für dich den exklusiven Blick hinter die Kulissen unserer AFZen.

Die AFZ sind unsere Ausbildungs- und Fortbildungszentren. Dort lernst du als zukünftiger Bundespolizist alle wichtigen Grundlagen für deinen Beruf. Für dich heißt das: Zu Beginn ist das dein Hauptquartier. Hier wohnst du mindestens das erste halbe Jahr. Du lernst aber neben dem AFZ natürlich auch die anderen Anwärter näher kennen. Das ist uns besonders wichtig, denn die Bundespolizei ist ein großes Team. Deshalb bekommst du im AFZ ein Einzel- oder Doppelzimmer, Bad und Kochzeile teilst du dir aber mit den anderen Anwärtern. Ihr lebt also wie in einer WG. Nur, dass es hier vermutlich etwas ordentlicher zugeht als in vielen anderen Wohngemeinschaften, denn mindestens einmal wöchentlich gibt es einen Stubendurchgang, bei dem ein Ausbilder nach dem Rechten schaut.

Wenn du jedoch einmal nach Hause willst, um mit deinen Freunden oder deiner Familie zu entspannen, dann ist das am Wochenende kein Problem. Auch Besuch ist nach Dienstschluss bis 24 Uhr erlaubt. Wir bieten dir aber auch einiges vor Ort. So kannst du z.B. nach dem Feierabend Volleyball spielen, in den Kraftraum gehen, bouldern oder Parcours trainieren. Urlaub hast du natürlich auch: Der August ist für dich frei, es gibt Brückentage und zwei Wochen Weihnachtsurlaub.

Trotzdem ist die Ausbildung bei der Bundespolizei für jeden eine Herausforderung. Solltest du dabei einmal krank werden, dann ist das kein Problem. Bist du jedoch zu oft krank, dann kann es sein, dass du das Dienstjahr wiederholen musst. Damit das nicht passiert, achtet die Bundespolizei darauf, dass gut für dich gesorgt ist. Neben eigenen Ärzten haben wir Psychologen und Seelsorger vor Ort, mit denen du jederzeit reden kannst. Du hast Probleme während deiner Ausbildung? Dann sind wir für dich da.

Wir stellen dir auch deine komplette Dienstkleidung. Allerdings solltest du bei uns keine körperbetonenden Hemden und Hosen erwarten. Bei der Bundespolizei sind die Uniformen funktionell geschnitten, schließlich müssen wir jederzeit einsatzbereit sein. Aber keine Angst - du siehst in unseren Uniformen nicht nur professionell, sondern auch gut aus. Wir sorgen dafür, dass dein Kleiderschrank immer gut gefüllt ist. Neben der Bekleidung stellen wir dir auch Handtücher und Bettwäsche zur Verfügung.

Dienstbeginn ist für dich jeden Morgen um 6:50 Uhr, Dienstschluss um 16:30 Uhr. Das kommt dir etwas lang vor? Nicht ganz. Pausen gibt es jeweils um 9:30 Uhr für eine halbe Stunde und zur Mittagszeit für 50 Minuten. Deine drei Mahlzeiten stellen wir dir für nur 7,46 € pro Tag zur Verfügung und solltest du gern vegetarisch essen wollen, haben wir auch immer etwas im Angebot. Sowohl das gelegentliche Bier, als auch das Rauchen einer Zigarette an den dafür vorgesehenen Plätzen, ist nach Dienstschluss erlaubt. Drogen hingegen beenden deine Karriere bei der Bundespolizei mit sofortiger Wirkung.

Solltest du denken, dass Tattoos ebenfalls deinen Traum von einer Bundespolizeikarriere automatisch beenden – dem ist nicht so. Sie dürfen allerdings während deiner Dienstzeit nicht sichtbar sein und müssen in geeigneter Weise abdeckbar sein. Da dies für Tattoos am Hals, Kopf und an den Händen nicht zutrifft, dürfen diese dort jedoch nicht vorhanden sein. Zum Auftreten der Bundespolizei gehört ein professionelles und gepflegtes Auftreten. Lange rosa Haare oder eine zweifelhafte Körperhygiene wirst du bei uns vergeblich suchen. Dezenten Schmuck darfst du natürlich tragen, solange er nicht zur Gefahr werden kann. Für das äußere Erscheinungsbild aber gilt generell: im Zweifelsfall immer vorher mit deinen Vorgesetzten abstimmen und: weniger ist mehr!

Dies gilt übrigens auch, wenn du soziale Medien nutzt. Als Bundespolizist bist du schließlich ein Repräsentant des deutschen Staates! Deshalb sollte dein Auftreten auf Instagram, Facebook, Snapchat und Co ebenso tadellos sein wie auch im echten Leben. Wichtig ist auch, keine Interna wie Dienstpläne, Einsatztaktiken und Ausrüstung zu teilen. Das kann im Ernstfall für dich und deine Kollegen richtig gefährlich werden. Solltest du die Absicht haben, Teil der GSG 9 zu werden oder eine andere spezielle Verwendung anstreben, dann sorge bitte dafür, dass dein Social Media Auftritt nicht mit der Bundespolizei in Verbindung gebracht werden kann. Das gilt übrigens auch bei einer Nennung von dir in der Presse. Sonst aber freuen wir uns über jeden Kollegen, der gern unser gutes Image nach außen trägt.

Unseren Einblick in die AFZ wollen wir nun mit einem Hinweis auf unsere sozialen Medien abschließen. Sollten wir eine Frage von dir zu den AFZ oder zur Karriere bei der Bundespolizei nicht beantwortet haben, dann melde dich gern bei uns via Instagram (https://www.instagram.com/bundespolizeikarriere/) oder Facebook (https://www.facebook.com/BundespolizeiKarriere). Wir freuen uns auf deine Nachricht! Hast du mit dem Lesen unserer Blogreihe bei diesem Teil angefangen und  möchtest gern wissen wie man Bundespolizist wird, dann haben wir noch jede Menge Informationen rund um Bewerbung und Ausbildung für dich:

Alle Beiträge dieser Blogserie:

  1. „Log in. – so bewirbst du dich bei der Bundespolizei“ – Infos rund um deine Bewerbung
  2. „Viermal alles geben – diese Tests musst du bestehen“ – alles, was beim Auswahlverfahrens auf dich wartet
  3. „Von Anfang an nah dran – deine Ausbildung bei der Bundespolizei“ – das spannende Leben während der Ausbildung
  4. „Du hast das Zeug zur Führungskraft – dein Studium bei der Bundespolizei“ – ein Vorgeschmack auf die Zeit als Polizeikommissaranwärter
  5. „Insight AFZ – vom Einkleiden bis zur Waffenkammer“ – exklusive Einblicke in unsere Aus- und Fortbildungszentren (AFZ)