GSG9 der Bundespolizei
GSG9 der Bundespolizei
Quelle
Bundespolizei

„Rohdiamant gesucht“

GSG 9 der Bundespolizei

 

Eliteeinheit gegen Gewalt und Terror

Dein Ziel

  • Schwere Kriminalität, Gewalt und Terror bekämpfen

Deine Stärken

  • Körperliche und geistige Fitness
  • Ausdauer
  • Taktisches Geschick
  • Menschenkenntnis
  • Ehrgeiz

Dein Arbeitsplatz

  • Überall, wo schwere Gewalt und Terror drohen

Dein Einsatzgebiet

  • Krisensituationen im In- und Ausland

Deine Aufgaben

  • Menschenleben retten
  • Gefahren durch Terroristen, Kriminelle oder Gewalttäter abwehren
  • Polizeiliche Sonderlagen lösen, wie zum Beispiel Geiselnahmen, Amokläufe und Terroranschläge
  • Bundes- und Landesbehörden oder den Zoll unterstützen
  • Im Auftrag der EU oder der Vereinten Nationen Spezialeinheiten im Ausland ausbilden

Dein Weg

  • Laufbahnausbildung mittlerer und gehobener Dienst
  • Das Eignungsauswahlverfahren der GSG 9 bestehen
  • Zehnmonatige Basis- und Spezialausbildung der GSG 9 

  

Portrait_GSG9

Spezialeinheit GSG 9 – die richtige Aufgabe für dich, wenn du körperlich und geistig absolut fit bist.

„Ich wollte direkt daran beteiligt sein, Menschenleben zu retten.“

Ben, Bundespolizist

Ben hat es geschafft. Er gehört zu den 10 Prozent der Bewerber, die jährlich das Auswahlverfahren der GSG 9 der Bundespolizei bestehen. Jetzt ist er Mitglied der Spezialeinheit und bekämpft Terrorismus und schwere Gewaltkriminalität.

Wer als Spezialist bei der GSG 9 arbeitet, wird je nach Eignung zum Präzisionsschützen, Taucher, Fallschirmspringer oder Sprengstoffexperten ausgebildet. Um sich selbst und seine Einheit zu schützen, kann Ben nur wenig über seinen Arbeitsalltag verraten.

Ein anspruchsvoller Eignungstest

Den Wunsch, zur GSG 9 zu gehen, hatte der Bundespolizist schon lange. „Ich wollte direkt daran beteiligt sein, Menschenleben zu retten“, erinnert sich Ben. Er bewarb sich bei der Bundespolizei, war erfolgreich und absolvierte seine Ausbildung.

Nach dem Abschluss arbeitete er in einer Dienststelle der Bundespolizei und plante, sich nebenbei auf den Eignungstest der Spezialeinheit vorzubereiten. Doch ihm blieb zu wenig Zeit. Darum wechselte er zu einer anderen Einheit, bei der er sich besser auf das Auswahlverfahren vorbereiten konnte.

Das Ziel nie aus den Augen verlieren

Ben bewarb sich bei der Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaft. Er schaffte das Auswahlverfahren und wurde in der Nähe seiner Heimat eingesetzt. Von nun an sicherte er Beweise, nahm Straftäter fest, bekämpfte Drogenkriminalität und unterstützte sein Team bei Razzien.

Drei Jahre hielt es ihn bei seiner Einheit, aber er betont: „Ich habe meinen Traum nie aus den Augen verloren“. Neben seiner Arbeit bildete Ben sich weiter fort und bereitete sich ein halbes Jahr auf das viertägige Auswahlverfahren der GSG 9 vor: mit eiserner Disziplin und einem straffen Trainingsplan.

Ein Aufwand, der sich lohnt

An den Tag der ersten Prüfungen kann Ben sich noch gut erinnern: „Ich hatte ein flaues Gefühl im Magen und konnte nichts essen.“ Bei den Sport-Tests lag er trotz harten Trainings nur im Mittelfeld. Die Bewerber wurden von Tag zu Tag weniger, die Prüfungen immer schwieriger.

„Wir mussten mitten in der Nacht einen Belastungslauf und verschiedene Kraftübungen absolvieren. Danach wurde unsere Merk- und Konzentrationsfähigkeit getestet“, erinnert er sich. Ben hielt durch. Mit Erfolg: Heute ist er Teil der GSG 9. Für ihn ist klar: „Der Aufwand hat sich gelohnt.“

Die GSG 9 der Bundespolizei

Im Auftrag des Bundesinnenministeriums wehrt die Spezialeinheit GSG 9 Gefahren durch Gewalt, Terror und schwere Kriminalität ab. Ihre Aufgabe ist es vor allem, Menschenleben zu retten. Mit ihrem Know-how unterstützen die Bundespolizisten der GSG 9 auch andere Behörden wie das Bundeskriminalamt, das Auswärtige Amt oder den Zoll.

Auf Anfrage der EU oder der Vereinten Nationen nehmen Mitglieder der Eliteeinheit auch an Auslandsmissionen teil. Die Bundespolizisten beraten die Beteiligten und bilden andere Spezialeinheiten aus.

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