Wanted: Quereinsteiger! Als Informatiker/in bei der Bundespolizei.

Als Informatiker bei der Bundespolizei Karriere machen? Ja, das geht! Franziska hat Wirtschaftsinformatik studiert – und arbeitet heute als Technik-Referentin bei der Bundespolizei in Potsdam. Im Interview erzählt sie von ihrem spannenden Beruf.

2017 07 12 Ref2. 75 IT Nachwuchs 008

 Franziska, was sind Ihre Aufgaben bei der Bundespolizei?

Ich arbeite als Referentin für den Bereich Technik in Potsdam. Meine Aufgaben umfassen die technische Projektleitung sowie die Konzeption und Dokumentation von Spezialprojekten. Dabei arbeite ich eng mit allen Behörden in ganz Deutschland zusammen.

Wie kommt es, dass Sie sich als Informatikerin bei der Bundespolizei beworben haben?

Zunächst habe ich Wirtschaftsinformatik in Berlin studiert und anschließend bei einem großen Konzern gearbeitet. Dann bin ich auf die Stellenausschreibung der Bundespolizei aufmerksam geworden. Die Aufgabenbereiche und Arbeitskonditionen klangen vielversprechend. Jetzt trage ich als Informationstechnikerin jeden Tag aufs Neue dazu bei, dass unser Land sicher ist.

Welche Voraussetzungen müssen Bewerber erfüllen, um bald Ihr Kollege zu sein?

Bewerber benötigen einen Abschluss in den Fächern Informatik, Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik oder sonstigen IT-nahen Studiengängen mit der Abschlussnote gut oder sehr gut. Voraussetzung für den Einstieg im gehobenen Dienst ist ein Bachelor-Abschluss. Wer in den höheren Dienst möchte, benötigt einen Master. Ein Plus sind Erfahrungen im Bereich Produkt- und Projektmanagement.

Wie sieht der klassische Werdegang eines Informatikers bei der Bundespolizei aus und welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es?

Es gibt keinen klassischen Werdegang: Wir Informatiker bei der Bundespolizei sind Quereinsteiger, da es keine interne IT-Ausbildung gibt. Die Bundespolizei als Arbeitgeber bietet allerdings viele Aufstiegsmöglichkeiten. Im gehobenen Dienst können Mitarbeiter bis zu Besoldungsgruppe A13g aufsteigen. Im höheren Dienst können Kollegen sich bis A14 oder sogar bis A16 weiterentwickeln.

An welchen Projekten arbeiten Sie aktuell?

Aktuell bin ich maßgeblich an der Einführung von Skype for Business und der Neubeschaffung einer MRO-Lösung (Maintenance, Repair and Operations) für den Flugdienst beteiligt.

2017 07 12 Ref. 75 IT Nachwuchs 001

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bei der Bundespolizei am besten?

Ich habe sehr viel Gestaltungsfreiheit und kann so eigenständiger arbeiten als bei den meisten Konzernen. Auch die Arbeitskonditionen bei der Bundespolizei gefallen mir: Unser modernes Gleitzeitmodell kommt ohne feste Kernarbeitszeiten aus und ermöglicht mir eine sehr gute Work-Life-Balance sowie Flexibilität im Privatleben.

Wie kann man sich die Zusammenarbeit mit den Polizeibeamten vorstellen?

Die Polizeibeamten haben ein großes Interesse an unserer Arbeit, da sie ihre polizeilichen Aufgaben mithilfe unseres Knowhows stetig verbessern können. Es ist spannend und bereichernd mit Kollegen zu arbeiten, deren Schwerpunkt nicht im Bereich IT liegt, die diese aber täglich als Unterstützung im Einsatz nutzen und somit direktes Feedback zur stetigen Verbesserung liefern können.

Was ist der größte Unterschied zwischen Ihrer Arbeit und der eines Informatikers in einem Unternehmen?

IT-Aufgaben bei der Bundespolizei unterliegen höchsten Sicherheitsanforderungen. Die Verantwortung ist enorm.

In einem Satz: Warum ist die Bundespolizei ein toller Arbeitgeber für Informatiker?

Bei der Bundespolizei geht es ums große Ganze. Wir entwickeln moderne IT-Lösungen, die zur Bekämpfung von Kriminalität dienen – und Deutschland so zu einem sicheren und besseren Ort machen.

Aktuelle Stellenausschreibungen