Bahnpolizeiliche Aufgaben
Bahnpolizeiliche Aufgaben
Quelle
Bundespolizei

„Wir verstehen auch Bahnhof“

Bahnpolizeiliche Aufgaben

Nächster Halt Sicherheit

Dein Ziel

  • Bahnhöfe und Züge zu einem sicheren Ort machen und Gefahren abwehren

Deine Stärken

  • Selbstbewusstsein

  • Starke Nerven

  • Menschenkenntnis

  • Verhandlungsgeschick

  • Körperliche Fitness

Dein Arbeitsplatz

  • Auf Bahnhöfen, in Zügen und auf freier Strecke

    Dein Einsatzgebiet

    • Über 33.000 Streckenkilometer und knapp 5.700 Bahnhöfe

    Deine Aufgaben

    • Reisende schützen

    • Bahnhöfe und Züge überwachen

    • Straftaten wie Diebstahl oder Körperverletzung verhindern bzw. aufklären

    • Straftäter verfolgen

    • Reisende, Bahnanlagen und Züge bei Großveranstaltungen schützen

    Dein Weg

    • Laufbahnausbildung mittlerer oder gehobener Dienst
    Quelle
    Bundespolizei
    Portrait_Bahnpolizei

    Bahnpolizeiliche Aufgaben – genau das Richtige für dich, wenn du gerne täglich mit neuen Menschen zu tun hast.

    „Unsere wichtigsten Waffen sind Worte.“

    Ulrike, Bundespolizistin

    Seit mehreren Jahren arbeitet Ulrike im bahnpolizeilichen Bereich in der Hansestadt Hamburg. In dieser Zeit hat sie vor allem eines gelernt: immer wieder neue, auch schwierige Situationen zu meistern. Sie geht mit ihren Kollegen auf Streife, weist Reisende auf Gefahren hin und verhindert, dass Menschen zu Schaden kommen. Ihr Job hat viele Gesichter und erzählt viele Geschichten. Ein anderer Beruf kommt für Ulrike deshalb nicht in Frage.

    Hilfe jederzeit, für jedermann

    „Meine Arbeit ist sehr sozial“, erklärt Ulrike. „Ohne die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, geht gar nichts.“ Die Polizistin hilft Reisenden in der Not, steht Kindern bei, die ihre Eltern suchen, oder sorgt bei der Anreise zu Veranstaltungen für Sicherheit. Sie trifft im Bahnhof aber auch auf Obdachlose, Drogensüchtige oder Jugendliche, die von zu Hause weggelaufen sind. Wenn möglich, sucht Ulrike den Dialog: „Als Polizistin habe ich die Chance, in den Köpfen der Menschen etwas zu bewegen.“

    Im Team Lösungen finden

    Ob morgens im Hauptbahnhof oder abends im Regionalexpress: Ulrike geht nur im Team auf Streife. Gemeinsam können die Beamten schwierige Situationen am besten erkennen – und entsprechend handeln. Für ihren Job sind die Polizeibeamten gut gewappnet: Ulrike und ihre Kollegen absolvieren regelmäßig Fortbildungen. Bei der Arbeit tragen sie neben einer Schutzweste auch einen Schlagstock und eine Pistole. Zum Einsatz kommen diese Waffen jedoch nur sehr selten – „und nur, wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt. Unsere wichtigsten Waffen sind Worte“, betont die junge Frau.

    Die Bahn und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen

    Neben Achtsamkeit, Menschenkenntnis und manchmal starken Nerven ist im Bereich Bahnpolizeiliche Aufgaben auch Praxiswissen gefragt. Wie funktioniert der Bahnbetrieb? Wer sind die richtigen Ansprechpartner? Und wen muss ich im Notfall anrufen – etwa wenn sich Personen auf den Gleisen befinden? Sind Menschen in Gefahr, muss Ulrike schnell handeln und Züge umleiten, Strecken sperren oder Lautsprecherdurchsagen initiieren. „Aufgrund dieser Herausforderungen wollte ich zur Bundespolizei. Jetzt will ich nicht mehr weg.“

    Familie und Beruf vereinbaren

    Die junge Mutter arbeitet 30 Stunden pro Woche. So findet sie genügend Zeit, sich um ihre Familie und insbesondere um ihre kleine Tochter zu kümmern. „Meine Arbeitszeit erlaubt mir, Beruf und Familie optimal zu vereinbaren", sagt Ulrike. Und ist ihre Tochter mal krank, kann Ulrike ruhigen Gewissens zu Hause bleiben: „Man tauscht sich mit seinen Vorgesetzten aus und findet gemeinsam Lösungen – auch bei ganz alltäglichen Problemen“, erklärt die Mutter.

    Optimaler Wiedereinstieg nach der Elternzeit

    Nach der Geburt ihrer Tochter hatte Ulrike die Möglichkeit, bis zu drei Jahre zu Hause zu bleiben, ohne sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen zu müssen: Trotz eineinhalb Jahren Elternzeit und Teilzeitarbeit kann Ulrike nun wieder Führungsverantwortung übernehmen. „Das entspricht meinen Karrierewünschen“, sagt sie. Für das erste Schuljahr ihrer Tochter plant Ulrike in Abstimmung mit ihrem Arbeitgeber eine einjährige Auszeit vom Beruf. So kann sie sich voll und ganz den neuen Herausforderungen des Familienlebens widmen. Ulrike findet: „Wenn ich zu Hause zufrieden bin, bin ich es auch im Beruf.“

    Bahnpolizeiliche Aufgaben

    Die Polizeibeamten im Bereich Bahnpolizeiliche Aufgaben wehren Gefahren auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes ab. Auf Streckenabschnitten mit erhöhter Kriminalität zeigen die Bundespolizisten durch Streifen Präsenz und verfolgen Straftäter zum Beispiel wegen Vandalismus, Diebstahl oder Körperverletzung.

    Vor Großveranstaltungen wie Fußballspielen oder Konzerten sind die Beamten der Bundespolizei auf Bahnhöfen und in Zügen im Einsatz, damit alle Reisenden sicher ans Ziel kommen. Insgesamt schützt die Bundespolizei ein über 33.000 Kilometer langes Streckennetz mit knapp 5.700 Bahnhöfen.

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