Olympische Winterspiele 2026: 13 Medaillen für die Bundespolizei
Vom 6. bis 22. Februar 2026 standen bei den XXV. Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina 245 Medaillenentscheidungen in 16 Sportarten auf dem Programm. Mit dabei: 20 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der Bundespolizei aus acht Wintersportarten. Unterstützt wurden sie von sieben Trainerinnen und Trainern der Bundespolizeisportschule Bad Endorf. Gemeinsam zeigten sie, was Spitzensport und Polizeidienst verbindet: Disziplin, Verlässlichkeit und vor allem Teamgeist.
Team D mit starker BPOL Bilanz
Die Bundespolizei blickt mit Stolz auf erfolgreiche Spiele zurück. Insgesamt 13 Medaillen gingen an Bundespolizistinnen und Bundespolizisten.
Olympisches Gold gewannen Tobias Arlt mit der Rennrodel-Teamstaffel, Jörn Wenzel im Viererbob und Daniela Maier im Skicross. Silber und Bronze sicherten sich Jacqueline Pfeifern und Axel Jungk im Skeleton, Neele Schuten, Francesco Friedrich und Alexander Schüller gewannen Silber im Bob.
Besonders erfolgreich war Team Deutschland im Eiskanal. Im Cortina Sliding Center holten die Bundespolizeisportlerinnen und Bundespolizeisportler 12 der 13 gewonnenen Medaillen. Ein starkes Zeichen für Präzision und eingespielte Abläufe.
Für den Bundespolizisten Tobias Arlt bedeutet war es die 7. Olympische Goldmedaille. Damit sind die Doppelsitzer die erfolgreichsten deutschen Athleten bei Olympischen Winterspielen.. Zum Abschluss wurde er gemeinsam mit seinem Rodelpartner Tobias Wendl als Fahnenträger der deutschen Mannschaft bestimmt.
Vor Ort. Für Team Deutschland.
Auch neben den Wettkämpfen war die Bundespolizei im Einsatz. Beamtinnen und Beamte schützten das Deutsche Haus sowie die Fan Zone von Team Deutschland in Cortina. In Mailand, Cortina und Antholz wurden zudem gemeinsame Streifen sowie Skistreifen mit den italienischen Kolleginnen und Kollegen durchgeführt.
So steht Olympia für die Bundespolizei immer für beides: sportliche Höchstleistung und professionellen Einsatz im Team.
Leistung braucht Perspektive
Spitzensport funktioniert nur, wenn die Zukunft mitgedacht wird. Genau hier setzt die Duale Karriere bei der Bundespolizei an. Bis zu 160 hochtalentierte Nachwuchs- und Spitzenathletinnen und -athleten verbinden Spitzensport mit einer Ausbildung im Polizeivollzugsdienst. Die Sommer- und Ganzjahressportarten befinden sich in der Bundespolizeisportschule in Kienbaum, während die Wintersportler ihre Dienststelle in Bad Endorf haben. In den Sportschulen absolvieren die Athletinnen und Athleten parallel zur polizeifachlichen Ausbildung das erforderliche sportartenspezifische Training. Die Sportlerinnen und Sportler erfahren nach Ende ihrer Ausbildung eine Spitzensportförderung in Vollzeit und erhalten den Praxisbezug zum Polizeivollzugsdienst durch regelmäßige Praktika.
Zusammenhalt macht den Unterschied
Die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der Bundespolizei gehören immer zu einem Team. Egal, ob sie das Nationaltrikot tragen oder ihre Uniform. Ihre Erfolge entstehen durch Vertrauen, Verlässlichkeit und echtes Miteinander. Genau das macht Leistung möglich. Und genau darauf kann man sich bei der Bundespolizei verlassen.