Bundespolizei Flugdienst
Bundespolizei Flugdienst
Quelle
Bundespolizei

Bewerbungsfrist bis zum 30. Juni 2018

Pilotprojekt

    Bisher war es nur möglich, sich aus dem aktiven Polizeivollzugsdienst für die fliegerische Ausbildung zum Hubschrauberpiloten zu bewerben. Zunächst musste also die polizeiliche Ausbildung bzw. das Studium beendet sein, um sich bewerben zu können. Wer sich für die Bundespolizei entschied, mit dem klaren Ziel eine Verwendung im Flugdienst zu finden, ging also ein kleines Wagnis ein. Über das erfolgreiche Bestehen des Auswahlverfahrens für den Flugdienst bestand bislang zuvor keine Gewissheit. Zugleich war der mögliche Bewerberkreis auf die aktiven Polizeivollzugsbeamten beschränkt.

    Ab dem 1. April 2018 wird die Bundespolizei ein Pilotprojekt zur Gewinnung von Hubschrauberpilotinnen und Hubschrauberpiloten starten. Junge, flugbegeisterte Menschen können sich bis zum 30. Juni 2018 für den gehobenen Polizeivollzugsdienst und die fliegerische Ausbildung in einem Schritt bewerben.

    Voraussetzungen

    Allgemeine Voraussetzungen für eine Einstellung in den Polizeivollzugsdienst:

    • Deutsche bzw. Deutscher im Sinne des Art. 116 Grundgesetz oder Besitz einer anderen EU-Staatsangehörigkeit
    • Die Gewähr, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten
    • Polizeidiensttauglichkeit nach polizeiärztlichem Urteil
    • Besitz der allgemeinen Fahrerlaubnis der Klasse B, liegen besondere Gründe (z.B. Lebensalter) vor, ist der Nachweis spätestens bis zum Abschluss des Grundstudiums zu erbringen
    • Schwimmpass der Stufe Bronze oder ein anderer geeigneter Nachweis
    • Gerichtlich nicht bestraft,  in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen lebend

    Weitere geforderte Eigenschaften:

    • Leistungsbereitschaft
    • Soziale Kompetenz
    • Flexibilität und Mobilität
    • Geistige und körperliche Fitness
    • Demokratieverständnis
    • Physische und psychische Belastbarkeit
    • Teamfähigkeit
    • Zivilcourage
    • Entscheidungsvermögen
    • Positives Erscheinungsbild

    Voraussetzungen für den gehobenen Polizeivollzugsdienst:

    • Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife mit bundesweiter Studienberechtigung
    • In den Fächern Deutsch und Englisch die Note 4 (ausreichend), im Fach Sport mindestens die Note 3 (befriedigend)
    • Fähigkeit, englisch zu kommunizieren
    • Am Tag der Einstellung nicht älter als 29 Jahre

    Voraussetzungen für die spätere Teilnahme an der Pilotenausbildung

    • Zu Beginn der Pilotenausbildung (voraussichtlich Januar 2023) beträgt das Höchstalter 33 Jahre,
      Ausnahmen sind für Fluglizenzinhaberinnen bzw. Fluglizenzinhaber (mindestens PPL/ H) möglich.
    • Positiv beschiedene Eignungsfeststellung für die fliegerische Ausbildung durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Hamburg
    • Feststellung der medizinischen Tauglichkeit für den Bundespolizei-Flugdienst bzgl. Fliegertauglichkeitsklasse 1 gem. den einschlägigen europäischen Richtlinien in Verbindung mit der Rahmenempfehlung für die Untersuchung von Polizeivollzugsbeamtinnen bzw. Polizeivollzugsbeamten  für den Flugdienst der Bundespolizei" - B1 - 666 307/12 - des Bundesministerium des Innern vom 19. April 2010  und der Erlassänderung vom 7. Januar 2013
    • Die Bewerberin bzw der Bewerber erklärt mit seiner Bewerbung die Bereitschaft zur uneingeschränkten Verwendung im Ausland
       

    In sechs Schritten ins Cockpit

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    Reiche die ausgefüllten Bewerbungsunterlagen vollständig ein! Nach Prüfung, Auswertung und erfolgreicher Vorauswahl laden wir dich zum Auswahlverfahren ein.

     

     

    Nimm am Auswahlverfahren für den gehobenen Polizeivollzugsdienst teil!

      

      

    Nimm am Auswahlverfahren für die Ausbildung als Pilotin oder Pilot in der Bundespolizei teil!

      

      

    Zum Abschluss erhältst du unser Feedback sowie eine Information zur Einstellung oder Ablehnung.

      

      

    Piloten im Hubschrauber
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    Nähere Informationen zum Pilotprojekt gibt es von der Einstellungsberaterin oder dem Einstellungsberater in Deiner Nähe.

    Die Einstellung erfolgt als Polizeikommissaranwärterin bzw. Polizeikommisaranwärter unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf in den Vorbereitungsdienst. Es werden Anwärterbezüge gezahlt. 

    Die Bundespolizeibehörden haben sich die Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Bewerbungen von Frauen werden daher ausdrücklich begrüßt.